Wir über uns


Immenkorf

Immenkorf ist plattdeutsch und heißt hochdeutsch Bienenkorb. Der Bienenkorb ist seit Jahrhunderten bekannt. Viele Jahre waren Bienenkörbe die Bienenwohnungen schlechthin. Auch heute wird insbesondere in der Lüneburger Heide noch in Bienenkörben geimkert. Beginnend im 19. Jahrhundert, aber vor allem im 20. Jahrhundert wurden die Bienenkörbe durch die verschiedensten Bienenbeuten aus Holz oder Styropor in ihrer Bedeutung zurückgedrängt. Als Symbol steht der Bienenkorb jedoch auch heute für den Fleiß der Bienen und die Bewahrung der Traditionen. Mit unserer Internetadresse wollen wir so einen Bezug zu den Bienen und zur Tradition (Ausstellung, plattdeutsche Sprache) herstellen. Wir hoffen, dass Ihnen unsere Internetadresse im Gedächtnis bleibt, auch wenn sie kein Plattdeutsch sprechen oder verstehen.

 
Geschichte unserer Imkerei

Seit 1966 beschäftige ich mich mit der Imkerei. Angefangen hat alles mit ein paar Völkern und den Ratschlägen von älteren Imkerkollegen. 1972 habe ich meinen Facharbeiter für Imkerei, im Jahre 1978 dann die Meisterprüfung abgelegt. Zeitweise betreute ich ca. 70 Bienenvölker, heute sind es etwa 20 Bienenvölker. Bis zur Wende arbeitete ich nur mit Hinterbehandlungsbeuten, die in meinem Wanderwagen untergebracht sind. Inzwischen verwende ich fast ausschließlich Magazinbeuten. So kann ich eine größere Sortenvielfalt für meine Kunden gewährleisten.

Von 1980 bis 2006 und dann wieder von 2009 bis Januar 2014 war ich als Vorsitzender des Imkervereins in Woldegk tätig. Auch nach Übergabe der Vereinsleitung an Andreas Voss werde ich mich weiterhin für die Interessen der Imker der Region einsetzen. Im Jahre 2013 feierten wir das 125-jährige Bestehen unseres Imkervereins, in dem zzt. etwa 35 Imker organisiert sind. Jedes Jahr im Frühjahr veranstalten wir unseren traditionellen Imkerball, der immer wieder zum Anziehungspunkt für viele Woldegker wird, egal ob sie Imker sind oder nicht.

 
Geschichte unseres Fachgeschäftes

In der DDR existierten kaum Imkereifachgeschäfte. Nur wenige Firmen produzierten und vertrieben Imkereiartikel. In einigen BHG (Bäuerliche Handels-Genossenschaft - ein DDR-Baumarkt) wurden damals Imkereiartikel verkauft. Generell war es jedoch für die Imker sehr schwer, sich notwendige Arbeitsmittel zu besorgen. Die Gründung eines privaten Geschäftes war aufgrund staatlicher Einflussnahme praktisch unmöglich.

Dies änderte sich jedoch mit der Wende in den Jahren 1989/90. Die BHG verzichteten auf das Angebot an Imkereiartikeln, so dass die Notwendigkeit zur Gründung von Imkereifachgeschäften weiter wuchs. Auch der staatlich subventionierte Honigaufkauf brach nach der Wende zusammen, so dass der Honig jetzt direkt an den Endverbraucher verkauft werden musste. Der durchaus schwierige Honigabsatz sorgte zwar für einen starken Rückgang der Zahl der Imker und deren Bienenvölker im Osten Deutschlands, doch die vielen verbliebenen Imker benötigten dringend Arbeitsmittel und Artikel zur Honigvermarktung.

So eröffneten wir im August 1990 unser kleines Fachgeschäft mit einer Vielzahl von Artikeln für den Imker und einem umfangreichen Angebot an Bienenprodukten und Produkten, in denen Bienenprodukte verarbeitet wurden, wie z. B. Kosmetika, Pflegeprodukte, Süßwaren, Met (Honigwein) und Bärenfang (Honiglikör). Selbstverständlich gehört auch der Honig unserer eigenen Imkerei zum Angebot.

Sowohl für die Imker als auch für eine wachsende Zahl von Honigliebhabern und Freunden der natürlichen Ernährung und Pflege sind wir inzwischen zu einer festen Adresse in der Region geworden.

Im Frühjahr 1999 vergrößerten wir unseren Verkaufsraum, so dass wir nun unser breites Angebot an Produkten rund um die Imkerei und die Bienenprodukte unseren Kunden noch besser präsentieren können.

 
Geschichte unseres Bauernhofes

Die Geschichte des Hofes lässt sich bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts zurückverfolgen. Als Erbhof mit einem Wohnhaus, einer Scheune und einer Bockwindmühle wechselten im 18. und 19. Jahrundert häufig die Besitzer. Sowohl das Wohnhaus als auch die Scheune stammen aus der Zeit vor 1848, da sie nicht parallel zur damals gebauten ersten befestigten Straße stehen. Damit sind beide Gebäude neben dem Gutshaus und dem Pfarrhaus und nach der Kirche die ältesten Bauwerke im Ort.

Im Jahre 1907 kaufte Paul Sump den Hof. 1912 errichtete er das Stallgebäude, im Jahre 1926 dann die elektrische Mühle. Nach dem 2. Weltkrieg modernisierte sein Sohn Herbert Sump die Mühle und errichtete auf dem Hof weitere Gebäude. Inzwischen sorgt schon lange der Enkel von Paul Sump Herbert Sump als dritte Sump-Generation in Alt Käbelich mit der Imkerei und der Ausstellung für den Fortbestand des Hofes. Im Jahre 2018 feiert die Familie Sump das Jubiläum: 111 Jahre in Alt Käbelich.

 
Geschichte der Mühle, des Stalls und der Ausstellung

Direkt an der Hofeinfahrt befindet sich das Gebäude unserer elektrischen Mühle (Bild). Seit 1923 gibt es in Alt Käbelich elektrischen Strom. Bereits 1926 errichtete Paul Sump diese Mühle. Sie sollte die weniger produktive Bockwindmühle ablösen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Mühle umfassend modernisiert. Bis zum Ende der 60-er Jahre wurde hier gemahlen und geschrotet. Danach verlor sie den Konkurrenzkampf gegen die neuen modernen staatlichen Mühlenbetriebe. Die landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften hatten ihr Getreide an die neuen staatlichen Betriebe zu liefern, so dass der Mühle die Existenzgrundlage genommen war. Deshalb wurde die Mehrzahl der technischen Einrichtung verkauft. Verblieben sind neben dem Aufzug nur noch einige Teile des ehemaligen Inventars. Ab den 70-er Jahren diente das Gebäude als Lagerraum, nach der Wende für kurze Zeit als Kaminstudio.

Seit 1998 beherbergt es nun eine Ausstellung über die Müllerei, die Landwirtschaft und die Imkerei vergangener Zeiten.

Bereits 1912 baute Paul Sump den Stall, der bis in die 60-er Jahre ausschließlich als solcher genutzt wurde. Im linken Teil des Erdgeschosses war der Kuh- und Pferdestall untergebracht. Rechts daran grenzte der Schweinestall, im rechten Gebäudeteil befand sich die Futterküche. Seit den 70-er Jahren bis zur Wende wurde das Obergeschoss und der ehemalige Kuh- und Pferdestall als Lagerraum genutzt, danach standen diese Räume leer.

Zum Tag der offenen Tür am 06.07.2002 konnten wir erstmals in diesen Räumen unsere vergrößerte Ausstellung präsentieren. Damit erhält das Gebäude nun seine dritte Bestimmung. Unter anderem werden hier Exponate der im Jahre 2001 geschlossenen Alt Käbelicher Schule zu sehen sein.

Zu den Geschäftsöffnungszeiten (DI - FR 17.00 - 19.00 Uhr, SA 08.00 - 12.00 Uhr) oder nach Vereinbarung kann die Ausstellung kostenlos besichtigt werden. Viele Exponate wurden vor Jahren noch hier auf dem Hof genutzt. Ein immer größer werdender Teil der Ausstellungsstücke bilden jedoch Geschenke oder Dauerleihgaben. Die Spenden werden vollständig zum Ausbau und zum Erhalt der Sammlung und der Gebäude verwendet.

 
Lage

Alt Käbelich ist ein kleines Dorf mit ca. 100 Einwohnern im Landkreis Mecklenburg-Strelitz, direkt an der Verbindungsstraße Neubrandenburg - Stettin (B 104). Erreichbar ist Alt Käbelich auch über die Landstraße von Burg Stargard. Egal wie man sich dem Ort nähert, typische Mecklenburger Lindenalleen säumen die Zufahrtsstraßen.

Im Jahre 1998 wurde in Alt Käbelich der 700. Jahrestag der 1. urkundlichen Erwähnung gefeiert. Seit 2002 gehört Alt Käbelich zur neu gegründeten Großgemeinde Lindetal, der außerdem die Ortschaften Leppin, Ballin, Dewitz, Plath, Rosenhagen und Marienhof angehören.

Schon immer war die Landwirtschaft der Haupterwerb der Bewohner, denn Industrie ist und war hier nicht vorhanden. Vor dem Krieg gab es hier ein landwirtschaftliches Gut, zu DDR-Zeiten wurde die Landwirtschaft durch eine Genossenschaft betrieben. Nach der Wende ist die Landwirtschaft wieder in private Bewirtschaftung übergegangen. Neben der Bäckerei gibt es im Ort eine kleine Baufirma, sowie einen Autohandel.

In den letzten Jahren setzte eine rege Bautätigkeit ein, viele Häuser wurden renoviert oder saniert, einige wurden neu errichtet. Ein (neues) Abwassernetz wurde geschaffen, Straßen, Geh- und Radwege erneuert. Für die Johanniter entstand ein neuer Stützpunkt. Leider musste die 1962 erbaute Schule aufgrund des Schülermangels zum Ende des Schuljahres 2000/2001 geschlossen werden.

Sehenswert ist die Kirche aus dem 13. Jahrhundert mit ihrer 1589 gegossenen Glocke. Auch die ehemalige elektrische Mühle der Familie Sump am Ortsausgang Richtung Neubrandenburg ist einen Besuch wert. Heute beherbergt sie eine Ausstellung über die Müllerei, die Imkerei und der Hauswirtschaftstechnik der vergangenen Jahre.

Mit dem MSV Alt Käbelich hat der Ort seit 1991 einen kleinen, aber erfolgreichen Fußballverein, dessen Mannschaft in der Kreisliga Mecklenburg-Strelitz. Jahrelang gab es sogar eine 2. Mannschaft, die in der 2. Kreisklasse aktiv war.

Mehr Interessantes finden Sie unter der folgenden Adresse:

Der Mecklenburger Sportverein Alt Käbelich e. V.: www.msv-alt-kaebelich.de

 
Veranstaltungsrückblick
 
    20. Tag der offenen Tür am 01.07.2017

    Zum 20. Mal trafen sich Imker, Bienen- und Honigfreunde auf dem Imkerei- und Museumshof der Familie Sump in Alt Käbelich. Auch wenn das Wetter diesmal nicht perfekt mitspielte, konnten die Gäste, die sogar aus Hamburg und Berlin angereist waren, wieder viel erleben. So waren die Zuhörer des vom Imkerverein organisierten Vortrags von Dr. Jens Radtke (Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf e. V.) sehr begeistert. Auch die verschiedenen gezeigten Bienen-Filme fanden großen Anklang. Die Vertreter des Bauernverbandes, die ihren eigenen Stand mit Informations-Materialien mitgebracht hatten, diskutierten mit Torsten Ellmann (Vorsitzender des Landesverbandes der Imker Mecklenburg/Vorpommern) und den Imkern über Möglichkeiten einer besseren Zusammenarbeit von Imkern und Landwirten. Imkermeister Herbert Sump und sein Sohn André führten die Gäste durchs Museum und zu den Bienen. Viele Schaulustige beobachteten Günter Böttcher beim Honig-Schleudern. Das optische Highlight des Tages waren die drei Jugendlichen, die in ihren Bienen-Kostümen für viel Spaß sorgten. Kulinarische Highlights waren wie in jedem Jahr: der frische Honig, der traditionelle Bienenstich, den einige Frauen des Imkervereins gebacken hatten sowie die Gulasch- und die Käse-Lauchsuppe. Unsere Güstrower Gäste grillten wieder das leckere Fleisch der GWW Woldegk. Erstmals gab es echte Thüringer Bratwürste, die Freunde der Familie Sump direkt aus Jena mitgebracht hatten. Und dann stand der Thüringer Besuch auch noch selbst am Grill. Alle Gäste waren sich einig: dieser Tag war wieder eine tolle Werbung für unsere Bienen und ihren Honig. Der Imkerverein der Windmühlenstadt Woldegk e.V. und die Familie Sump danken allen Gästen für ihren Besuch.

     

    19. Tag der offenen Tür am 02.07.2016

    Wieder fanden sehr viele interessierte Gäste den Weg nach Alt Käbelich, viele zum wiederholten Male und das nicht nur wegen den kulinarischen Köstlichkeiten. Gespannt lauschten viele Interessierte den Ausführungen des Berufsimkers Herrn Ramunas Lange, der viele einfache und effektive Tricks für eine einfachere Imkererei parat hatte.

     

    18. Tag der offenen Tür am 04.07.2015

    Die große Hitze führte diesmal dazu, dass einige Interessierte lieber an den Badestrand fuhren. Trotzdem waren viele Imker und andere interessierte Gäste unserer Einladung gefolgt. Nebem dem 1. Vorsitzenden des Landesverbandes der Imker Mecklenburg-Vorpommern e.V. Herrn Torsten Ellmann war in diesem Jahr auch ein Fernsehteam vom NDR vor Ort, dessen Beitrag am Abend im N3 ausgestrahlt wurde. Einige Imker erklärten die Arbeitsweise mit dem gerade in Berufsimkerkreisen angesagten Dadant-Maß. Sehr gefreut haben wir uns über den Besuch von drei jungen Damen aus dem Alt Käbelicher Heimatverein. Auffällig war in diesem Jahr das Interesse von Gästen ganz neu mit der Imkerei zu beginnen. Der Verein bietet dazu gute Voraussetzungen mit den erfahrenen Imkern und den Informationen zu verschiedenen Lehrgängen. Wie immer hatten die Grillmeister viel zu tun, auch die Schmalzbrote und der Bienenstich fanden reißenden Absatz. Schon traditionell verkauften Andrea Hinz mit ihren KollegInnen ihre tollen Basteleien aus Heu. Wenn die Post nicht gestreikt hätte, wären auch die Könniginnen wieder rechtzeitig zum Verkauf gekommen. So mussten sich die Imker leider nochmal auf den Weg nach Alt Käbelich machen.

     

    17. Tag der offenen Tür am 05.07.2014

    In diesem Jahr folgten wieder viele interessierte Gäste unserer Einladung. Mehr als 50 Bienenfreunde verfolgten den Vortrag von André Sump zum Thema "Was können wir alle für unsere Bienen tun?" Alle lernten, dass auch sie selbst etwas für das bessere Überleben unserer Bienen tun können. Am Nachmittag standen dann noch mehr Interessierte um Berufsimker Erkelenz herum und staunten über seine praktischen Ausführungen direkt am Bienenvolk. Wie immer wurde gegrillt. Die Käsesuppe war wieder innerhalb kurzer Zeit aufgegessen und auch der Kuchen war wieder ein Renner. Bei all der Schlemmerei blieb aber genug Zeit zum Fachsimpeln.

     

    16. Tag der offenen Tür am 13.07.2013

    Neben den vielen Gästen aus Nah und Fern konnten wir in diesem Jahr den Vorsitzenden des Landesverbandes der Imker Mecklenburg und Vorpommern e.V. Herrn Torsten Ellmann bei uns begrüßen. Die aus dem Vorjahr bekannte Käse-Lauch-Suppe war trotz größerer Menge wieder schnell verspeist, aber auch die anderen kulinarischen Genüsse kamen bei den Besuchern gut an. Die Bienen zeigten sich wie immer von ihrer freundlichen Seite - gestochen wurde niemand.

     

    Weihnachtsmarkt am 23.12.2012 in Bülowsiege

    Klein und gemütlich erfreut dieser Weihnachtsmarkt mittlerweile immer größerer Beliebtheit.

     

    Adventsmarkt am 01.12.2012 auf dem Mühlenberg in Woldegk

    Viele Woldegker und ihre Gäste erfreuten sich auch in diesem Jahr an ihrem schönen Adventsmarkt auf dem Mühlenberg im tollen Ambiente der 3 Windmühlen.

     

    15. Tag der offenen Tür am 07.07.2012

    Ein Vortrag und eine Diskussionsrunde zum Thema Bienengesundheit und Varoatose-Bekämpfung bildeten für die Imker den Höhepunkt des diesjährigen Tages der offenen Tür. Als echte Stammgäste aus Berlin brachten Ingrid und Werner Krause in diesem Jahr einen noch größeren Tross an Freunden mit nach Alt Käbelich. Neu unter den traditionellen kulinarischen Genüssen war in diesem Jahr die Käse-Lauch-Suppe, die wir über offenem Feuer bereiteten.

     

    14. Tag der offenen Tür am 02.07.2011

    Ein Vortrag und eine Diskussionsrunde zum Thema Bienengesundheit und Varoatose-Bekämpfung bildeten für die Imker den Höhepunkt des diesjährigen Tages der offenen Tür.

     

    13. Tag der offenen Tür am 03.07.2010

    Trotz der Hitze und des Fußball-WM-Spiels am Nachmittag (Deutschland - Argentinien 4 : 0) fanden wir viele Interessierte den Weg nach Alt Käbelich. Insbesondere der Vortrag von Dr. Dyrba fand regen Zuspruch.

     

    12. Tag der offenen Tür am 04.07.2009

    Erst Hitze, nachmittags Gewitter standen dem Erfolg des traditionellen Tages der offenen Tür nicht im Wege. Der Vorsitzende des Landesverbandes der Imker Mecklenburg/Vorpommern Herr Feldkamp besuchte uns mit der amtierenden Honigkönigin von Mecklenburg/Vorpommern Julia Pilz in diesem Jahr. Auch unsere Imkerfreunde Arne und Monica Johannson aus Schweden waren in diesem Jahr wieder unsere Gäste.

     

    11. Tag der offenen Tür am 05.07.2008

    In diesem Jahr konnten wir uns über einen wahren Besucherstrom freuen. Mit etwa 10 Führungen waren der Imkermeister Herbert Sump und sein Sohn André den ganzen Tag mit den Gästen auf dem Hof in den beiden Museumsgebäuden und in der Imkerei unterwegs. Die Bienen zeigten sich wieder von ihrer freundlichen Art: niemand wurde gestochen. Gefreut haben wir uns über den Besuch eines ganz entfernt Verwandten der Familie: Mit Michael Meyn haben wir gemeinsame Vorfahren im 18. Jahrhundert.

     

    10. Tag der offenen Tür am 07.07.2007

    Ständige Schauer ließen die Besucher kalt - im Zweifel fand man Unterschlupf im Bienenhaus beim Honigschleudern oder in den beiden Museumsgebäuden, dem ehemaligen Stall und der ehemaligen elektrischen Mühle. Die Anzahl der Besucher zeigt deutlich wie groß das Interesse der Menschen an echten Naturprodukten ist. Trotzdem musste Keiner der Gäste durstig oder hungrig den Hof verlassen: Kaffee und andere Getränke, selbstgebackener Kuchen (natürlich Bienenstich) und Schmalzbrote waren auch in diesem Jahr der Hit. Und gegrillt wurde natürlich auch.

     

    9. Tag der offenen Tür am 01.07.2006

    Dieses Jahr bescherte uns bei sehr warmen Wetter nicht ganz so viele Gäste wie in den Vorjahren. Die trotzdem gekommen waren, erfreuten sich u.a. an zwei alten Traktoren, die unsere Rühlower Traktorenfreunde mitbrachten. Das Mitfahren mit diesen tollen Fahrzeugen machte nicht nur den Kinder einen Riesenspaß.

     

    8. Tag der offenen Tür am 02.07.2005

    Die weiteste Anreise unsere Gäste in diesem Jahr hatten unsere Imkerfreunde Monica und Arne Johannson aus Schweden. Dr.Lücke begeisterte seine Zuhörer mit einem spannenden Vortrag.

     

    7. Tag der offenen Tür am 03.07.2004

    Unter den vielen Gästen in diesem Jahr waren auch entfernte "Sump"-Verwandte aus Mühlenbeck (bei Berlin).

     

    6. Tag der offenen Tür am 05.07.2003

    Bei regnerischen Wetter waren nachmittags weniger Besucher da, so dass wir die Chance nutzten und noch den Tag der offenen Tür des Neubrandenburger Imkervereins in Woggersin besuchen.

     

    Erfahrungsaustausch mit schwedischen Imkern am 3. Oktober 2002

    Der Imkerverein der Windmühlenstadt Woldegk e. V. konnte ein weiteres Mal in diesem Jahr internationale Gäste begrüßen. Diesmal kamen schwedische Imker zum Erfahrungsaustausch.
    Seit Jahren pflegen wir gute und freundschaftliche Beziehungen zu einer schwedischen Imkerfamilie. Kennen gelernt haben wir uns über die Kirchgemeinde Alt Käbelich. Seitdem gab es mehrere gegenseitige Besuche.
    Am 3. Oktober 2002 besuchten uns 46 schwedische Imker in Alt Käbelich. Auch das befreundete Ehepaar Arne und Monika Johannsson waren dabei. Herr Arne Johannsson ist Redakteur einer schwedischen Bienenzeitung und war einer der Organisatoren dieser Reise. Arne und Monika sprechen gut deutsch, wie auch einige andere unserer schwedischen Gäste. Ein Dolmetscher unterstützte den regen und für beide Seiten wertvollen Erfahrungsaustausch, der gleich nach der Begrüßung entbrannte.

    Es war der letzte schöne und warme Tag im Oktober, so dass wir auf unserem Hof eine Kaffeetafel vorbereitet hatten. Meine Frau hatte Apfelkuchen gebacken und Kaffee gekocht. Das Apfelkuchenrezept war sehr gefragt.
    Viel zu schnell vergingen die schönen Stunden mit diesen netten Menschen. Die schwedischen Imker luden uns zu einem Gegenbesuch ein. Hoffen wir, dass die Woldegker Imker für diese Reise zu mobilisieren sind - es wäre bestimmt ein Erlebnis der besonderen Art.

     


    5. Tag der offenen Tür 06.07.2002

    Anlässlich des 3. Tages der deutschen Imkerei veranstalteten wir zum wiederholten Mal unseren Tag der offenen Tür. Noch mehr Interessierte als in den Vorjahren folgten der Einladung. Viele Stammkunden hatten sich diese Veranstaltung offensichtlich im Kalender rot angestrichen. Das Highlight in diesem Jahr war die Eröffnung der neuen Ausstellungsräumlichkeiten. Nachdem das Gebäude lange als Stall und später als Lager genutzt wurde, stand es in den letzten Jahren leer. 90 Jahre nach dem Bau des Gebäudes durch Paul Sump hat es nun eine neue Bestimmung erhalten. Notwendig wurde die Erweiterung der Ausstellungsfläche u. a. durch neue Exponate der Alt Käbelicher Schule, die leider im Jahre 2001 geschlossen werden musste. Als Gäste konnten wir wie in den vorangegangenen Jahren die Bauernkäserei Wolters aus Bandelow sowie die Wildpflanzenküche Andrea Tietz aus Parmen mit ihren Ständen begrüßen. Karsten Thamm aus Plath bereicherte mit seinen Pferden das Programm für die Kinder. Der Erfolg macht uns Mut auch weiterhin solche Tage der offenen Tür zu veranstalten.

     

    Erfahrungsaustausch mit Schweizer Imkern am 04.06.2002

    Im Rahmen einer mehrtägigen Studienreise besuchten Schweizer Imker aus dem Berner Raum für einen Tag der Imkerverein Woldegk e. V.
    Herr Heinrich Leuenberger vom Verband Bernischer Bienenzüchtervereine hatte unsere Adresse aus dem Internet erfahren und daraufhin die Kontakte zu uns geknüpft.
    Am 4. Juni 2002 kamen 42 Schweizer Imker nach Alt Käbelich. Nach einer herzlichen Begrüßung folgte ein ausgiebiger, für beide Seiten erfolgreicher Erfahrungsaustausch am Bienenstand der Imkerei Sump. Ebenso interessante Gespräche gab es bei der Besichtigung unseres Bienenmuseums. Erhard Woloschin, Imker aus Woldegk, hat sich mit seinen Erfahrungen eingebracht und Führungen durch unser Museum vorgenommen. Einkaufen in unserem Imkereifachgeschäft war auch für die Schweizer Imker sehr willkommen. Im Handumdrehen war es Mittag.
    Das Mittagessen war bei Herrn Joachim Teufel organisiert. Unsere Schweizer Gäste waren angesichts des tollen Menüs begeistert. Nach dem Essen besuchten wir gemeinsam das Woldegker Mühlenmuseum. Herr Roland Stapel hat den Gästen das Museum anschaulich nahe gebracht. Zur Kaffeezeit hieß es Abschied nehmen.
    Einige Fotos für die Chronik, herzliche Dankesworte beiderseits und ein Austausch von Gastgeschenken rundeten diesen schönen und lehrreichen Tag ab.

     

    Weihnachtsmärkte November - Dezember 2001

    Recht herzlichen Dank für Ihre Besuch möchten wir den vielen Besuchern sagen, die auf den Weihnachtsmärkten in Strasburg, Burg Stargard, Woldegk und Fürstenwerder unseren Honigspezialitäten-Stand besucht haben. Auch im kommenden Jahr werden wir wieder auf vielen regionalen Weihnachtsmärkten vertreten sein.

     

    4. Tag der offenen Tür am 07.07.2001

    Anlässlich des 2. Tages der deutschen Imkerei fand unser inzwischen traditioneller Tag der offenen Tür statt. Wie in den vergangenen Jahren folgten vielen Interessierte unserer Einladung. Sie konnten sich an den neuen Exponaten unserer Ausstellung erfreuen. Wissbegierig und bewundernd folgten die Besucher den Ausführungen des Imkermeisters. Für die Kinder war das Ponyreiten der Höhepunkt schlechthin. Für die vielen Besucher wurde der Ausflug nach Alt Käbelich so wieder zu einem besonderen Erlebnis.

     

    Walpurgisnacht am 30.04.2001 in Burg Stargard

    Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr wurde auch in diesem Jahr die Walpurgisnacht auf der mittelalterlichen Burg in Burg Stargard gefeiert. Unzählige Gäste nicht nur aus der näheren Umgebung ließen sich dieses Spektakel nicht entgehen. Ab 16.00 Uhr herrschte ein reges Treiben. Verschiedene Stände boten eine Vielzahl interessanter Waren mit einem mittelalterlichen Flair an. Als altbekanntes Getränk fand insbesondere unserer Met reges Interesse. Musiker, Hexen und andere mittelalterlich verkleidete Menschen sorgten für spannende Unterhaltung und vermittelten einen Eindruck vom Leben vor einigen hundert Jahren. Ein Konzert am Abend bildete den Höhepunkt dieses Spektakels.

     
    Imkerball des Woldegker Imkervereins am 28.04.2001

    Wie in jedem Jahr veranstaltete der Woldegker Imkerverein seinen Imkerball. Viele Woldegker waren der Einladung der Imker gefolgt und erlebten einen wunderschönen Abend bei guter Musik und einem üppigen Buffet. Nach den Grußworten des Woldegker Bürgermeisters folgten die Auszeichnungen verdienter Imker des Vereins anlässlich des 120-jährigen Bestehens des Woldegker Imkervereins durch Vertreter des Landesverbandes der Imker Mecklenburg/Vorpommerns. Wie gut die Stimmung war, lässt sich am späten Ende der Veranstaltung erkennen: noch bis nach 5.00 Uhr wurde ausgelassen getanzt. Nach diesem großen Erfolg wird diese tolle Tradition mit Sicherheit weiter vorgesetzt werden. Freuen können sich die Imker und ihre Gäste bereits auf den Imkerball im nächsten Jahr.

     
    3. Tag der offenen Tür am 08.07.2000

    Am 8. Juli 2000 wurde erstmals der Tag der deutschen Imkerei bundesweit durchgeführt. Anlass war das 75-jährige Jubiläum der Marke "Echter Deutscher Honig", die durch das "Einheitsglas" mit dem Gewährverschluss sicherlich vielen Verbrauchern bekannt sein wird. An diesem Tag veranstalteten wir wieder unseren Tag der offenen Tür. Die Resonanz übertraf unsere Erwartungen bei Weitem. Hunderte von Gästen erfreuten sich an der Ausstellung in unserer alten Mühle. Fast alle Gäste bewiesen Mut und besichtigten die Bienen. Auch unsere Bienen waren sehr gastfreundlich, denn keiner der Besucher musste einen Bienenstich erleiden (außer dem leckeren selbstgebackenen). Bei Met- und Honigverkostungen, Kaffee und Kuchen sowie den leckeren Schmalzbroten wurden die Gaumen der Gäste verwöhnt. Auch die Verkaufs- und Informationsstände der Töpferei Saalfeld aus Woldegk, der Wildpflanzenküche Andrea Tietz aus Parmen und der Bauernkäserei Wolters aus Bandelow waren dicht umlagert. Der älteste Alt Käbelicher Hans Krägenbrink war wieder mit seinem Spinnrad vor Ort, um vor allem Kindern dieses alte Handwerk zu zeigen. Für Kinder war neben dem Kerzengießen in diesem Jahr das Herstellen von Wildbienenbehausungen der große Anziehungspunkt. Dabei wurden Löcher in Baumscheiben gebohrt, die dann als Wohnungen für solitär (also einzeln) lebende Wildbienenarten dienen werden. Bedanken möchten wir uns bei allen Gästen, durch die diese Veranstaltung zu einem großen Erfolg wurde.

     

    750 Jahre Woldegk

    Vom 9. bis 18. Juni 2000 feierte die Stadt Woldegk ihr 750-jähriges Bestehen. Vielfältige Veranstaltungen lockten tausende Besucher aus nah und fern nach Woldegk. Sowohl am 10. als auch am 12. Juni beteiligten wir uns mit unserem Verkaufsstand an den Feierlichkeiten. Ein wahrer Zuschauermagnet wurde unser Schaukasten, in dem das Innenleben eines Bienenstockes einmal im Original bestaunt werden konnte. Der kilometerlange Festumzug am 18. Juni bildete den Höhepunkt und Abschluss dieser großartigen Festwoche. Mit Bärenfang und Honigbonbons von unserem Bauchladen sorgten wir für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Gäste des Festumzuges wie zu alten Zeiten. Ein Dank an dieser Stelle den vielen Gästen als auch den vielen Helfern der Woldegker Festwoche.

     

    2. Tag der offenen Tür am 12.06.1999

    Auch in diesem Jahr veranstalteten wir in unserer Imkerei einen Tag der offenen Tür. Durch eine Pressemitteilung , eine Informationssendung am 09. Juni im Fernsehen (N3) sowie durch die vielen Plakate wurden Besucher aus Nah und Fern angelockt. Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, einmal hinter die Kulissen zu schauen. Sie konnten sich die Bienen aus der Nähe anschauen, die Honigschleudern begutachten oder unsere historische Imkereiausstellung besichtigen. Fachkundige Führungen des Imkermeisters ließen keine Frage zum Thema Bienen und Honig unbeantwortet. Auch Kinder kamen auf ihre Kosten. Sie konnten malen, echte Bienenwachskerzen drehen und gießen und erhielten kindgerechte Informationen auf ihre Fragen zu Bienen und Honig. Stark frequentiert waren die Videovorführungen. Zwei Alt Käbelicher zeigten den interessierten Besuchern die Technik des Spinnens. Die Ausstellung einer Woldegker Malerin und eine Weinverkostung rundeten das Programm ab.
    1. Tag der offenen Tür 1998

    Mit der Einrichtung des Museums in der ehemaligen elektrischen Mühle kam uns die Idee einen Tag der offenen Tür auszurichten. Für uns erstaunlich: viele Gäste folgten unserer Werbung in den lokalen Zeitungen. Der Erfolg macht uns Mut zur Vorsetzung der Idee im nächsten Jahr.